Rallye Dakar 2012 - Berichterstattung
01. bis 15. Januar, Argentinien/Chile/Peru
Sikom offizieller Sponsor von Ellen LohrIndex:
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Ellen Lohr: 50/50
Sikom: Sprachsteuerung oder Tastendruck?
Ellen Lohr: Sprachsteuerung!
Sikom: Michael Schumacher oder Sebastian Vettel?
Ellen Lohr: Michele Mouton
15. Tag (15.01.2012) | Pisco - Lima | Es ist vollbracht
Fragen Kompakt
Sikom: Online-Shop oder Ladengeschäft?Ellen Lohr: 50/50
Sikom: Sprachsteuerung oder Tastendruck?
Ellen Lohr: Sprachsteuerung!
Sikom: Michael Schumacher oder Sebastian Vettel?
Ellen Lohr: Michele Mouton
Videoblog 15. Tag (15.01.2012) | Pisco - Lima | Es ist vollbracht
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Ellen Lohr: GPS!
Sikom: Handy oder Smartphone?
Ellen Lohr: Smartphone!
Sikom: Formel 1 oder DTM?
Ellen Lohr: Offroad!
Sikom: Frauenquote oder freie Wahl?
Ellen Lohr: Frauenquote in den Vorstandsetagen!
14. Tag (14.01.2012) | Nasca - Pisco
Fragen Kompakt
Sikom: GPS oder Landkarte?Ellen Lohr: GPS!
Sikom: Handy oder Smartphone?
Ellen Lohr: Smartphone!
Sikom: Formel 1 oder DTM?
Ellen Lohr: Offroad!
Sikom: Frauenquote oder freie Wahl?
Ellen Lohr: Frauenquote in den Vorstandsetagen!
Videoblog 14. Etappe (14.01.2012) | Nasca - Pisco
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Elektrofahrzeuge sind aktuell in aller Munde. Sehen Sie hier eine Zukunft im Motorsport?
Ellen Lohr:
Bei der Dakar 2012 gehr erstmalig ein Elektrofahrzeug an den Start, das ich aber für noch nicht konkurrenzfähig halte. Es fließt noch sehr viel Geld in die Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren, und wir machen hier noch immer Fortschritte in Fragen der Effizienz und Performance. Wir haben hier das Ende der Fahnenstange garantiert noch lange nicht erreicht. Dennoch bin ich der Meinung, dass im öffentlichen Straßenverkehr die Zukunft den Elektrofahrzeugen gehört. Nicht heute, nicht morgen, aber sicherlich in einige Jahren. Und wer weiß, dann sehen wir eventuell irgendwann auch konkurrenzfähige Rallyefahrzeuge mit Elektroantrieb.
13. Tag (13.01.2012) | Arequipa - Nasca
Nachgefragt
Sikom:Elektrofahrzeuge sind aktuell in aller Munde. Sehen Sie hier eine Zukunft im Motorsport?
Ellen Lohr:
Bei der Dakar 2012 gehr erstmalig ein Elektrofahrzeug an den Start, das ich aber für noch nicht konkurrenzfähig halte. Es fließt noch sehr viel Geld in die Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren, und wir machen hier noch immer Fortschritte in Fragen der Effizienz und Performance. Wir haben hier das Ende der Fahnenstange garantiert noch lange nicht erreicht. Dennoch bin ich der Meinung, dass im öffentlichen Straßenverkehr die Zukunft den Elektrofahrzeugen gehört. Nicht heute, nicht morgen, aber sicherlich in einige Jahren. Und wer weiß, dann sehen wir eventuell irgendwann auch konkurrenzfähige Rallyefahrzeuge mit Elektroantrieb.
Videoblog 13. Etappe (13.01.2012) | Arequipa - Nasca
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Sprachsteuerung und Spracherkennung ist mittlerweile in vielen Lebensbereichen ein Trend. Wäre das auch eine Technologie für den Sport?
Ellen Lohr:
Aktuell erfolgt bei uns die Sprachsteuerung noch durch den Beifahrer, der permanent Kommandos und Hinweise zum Streckenverlauf gibt. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass der Beifahrer langfristig durch ein Sprachsystem ersetzt wird. Dazu muss diese aber natürlich unter allen Umständen fehlerfrei funktionieren. Allerdings könnte ich mir schon heute vorstellen, dass die Motorradfahrer, die an der Rallye teilnehmen, von sprachgestützten Systemen profitieren könnten. Sie haben sehr komplexe Aufgaben zu meistern und sind voll und ganz auf sich gestellt. Hier könnte vor allem die Sicherheit der Fahrer gesteigert werden. Auch in den zahllosen Begleitfahrzeugen gibt es sicher Einsatzmöglichkeiten für Sprachsteuerung und Spracherkennung. Privat hingegen nutze ich die Technologie schon heute gern und häufig. Die Steuerung des Autotelefons über Kommandos ist dafür nur ein Beispiel.
12. Tag (12.01.2012) | Arica - Arequipa
Nachgefragt
Sikom:Sprachsteuerung und Spracherkennung ist mittlerweile in vielen Lebensbereichen ein Trend. Wäre das auch eine Technologie für den Sport?
Ellen Lohr:
Aktuell erfolgt bei uns die Sprachsteuerung noch durch den Beifahrer, der permanent Kommandos und Hinweise zum Streckenverlauf gibt. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass der Beifahrer langfristig durch ein Sprachsystem ersetzt wird. Dazu muss diese aber natürlich unter allen Umständen fehlerfrei funktionieren. Allerdings könnte ich mir schon heute vorstellen, dass die Motorradfahrer, die an der Rallye teilnehmen, von sprachgestützten Systemen profitieren könnten. Sie haben sehr komplexe Aufgaben zu meistern und sind voll und ganz auf sich gestellt. Hier könnte vor allem die Sicherheit der Fahrer gesteigert werden. Auch in den zahllosen Begleitfahrzeugen gibt es sicher Einsatzmöglichkeiten für Sprachsteuerung und Spracherkennung. Privat hingegen nutze ich die Technologie schon heute gern und häufig. Die Steuerung des Autotelefons über Kommandos ist dafür nur ein Beispiel.
Videoblog 12. Etappe (12.01.2012) | Iquique - Arica
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Wie gern und wie erfolgreich gehen Sie im Alltag mit modernen Technologien um?
Ellen Lohr:
Vor allem mein Smartphone nutze ich begeistert und ausgiebig. Das ist schon eine große Hilfe vor allem, wenn man so viel reist wie ich. Ich bin auch ein großer Fan von Apps, die mir helfen meinen stressigen Alltag zu organisieren. Ich versuche auch in meiner neuen Tätigkeit meinen Sport und Technologien aus dem Bereich der Telekommunikation zu kombinieren. Dazu gehören beispielsweise Live-Streams aus den Fahrzeugen, um der Öffentlichkeit den Sport näher zu bringen. Hier gibt es noch viele Möglichkeiten, die Verwendung von neuen Medien auszubauen – zum Wohle der Piloten, der Zuschauer, der Sponsoren und des Sports ganz allgemein.
11. Tag (11.01.2012) | Iquique - Arica
Nachgefragt
Sikom:Wie gern und wie erfolgreich gehen Sie im Alltag mit modernen Technologien um?
Ellen Lohr:
Vor allem mein Smartphone nutze ich begeistert und ausgiebig. Das ist schon eine große Hilfe vor allem, wenn man so viel reist wie ich. Ich bin auch ein großer Fan von Apps, die mir helfen meinen stressigen Alltag zu organisieren. Ich versuche auch in meiner neuen Tätigkeit meinen Sport und Technologien aus dem Bereich der Telekommunikation zu kombinieren. Dazu gehören beispielsweise Live-Streams aus den Fahrzeugen, um der Öffentlichkeit den Sport näher zu bringen. Hier gibt es noch viele Möglichkeiten, die Verwendung von neuen Medien auszubauen – zum Wohle der Piloten, der Zuschauer, der Sponsoren und des Sports ganz allgemein.
Videoblog 11. Etappe (11.01.2012) | Iquique - Arica
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Welche Innovation oder Erfindung würden Sie sich für den Rallye-Sport heute wünschen?
Ellen Lohr:
An sich fällt mir da nichts ein. Wir befinden uns in einer permanenten Entwicklung, täglich werden kleine Fortschritte gemacht und die Zyklen werden immer schneller. Da geht es uns wie den Ingenieuren und Entwicklern in der IT- und Kommunikationsbranche. Das Umfeld ändert sich permanent, beispielsweise durch Änderungen im Reglement, auf die man reagieren muss. Außerdem werden die Entwicklungstools immer leistungsfähiger, die computergestütze Konstruktionen und ähnliches ermöglichen. Die IT-Branche und unser Bereich hängen hier eng zusammen. Man muss also vor allem offen und innovationsbewusst sein um am Ball zu bleiben. Deswegen denke ich nicht unbedingt an eine einzige bahnbrechende Neuentwicklung sondern eher an kontinuierliche Anpassungen und Verbesserungen.
10. Tag (10.01.2012) | Antofagasta - Iquique
Nachgefragt
Sikom:Welche Innovation oder Erfindung würden Sie sich für den Rallye-Sport heute wünschen?
Ellen Lohr:
An sich fällt mir da nichts ein. Wir befinden uns in einer permanenten Entwicklung, täglich werden kleine Fortschritte gemacht und die Zyklen werden immer schneller. Da geht es uns wie den Ingenieuren und Entwicklern in der IT- und Kommunikationsbranche. Das Umfeld ändert sich permanent, beispielsweise durch Änderungen im Reglement, auf die man reagieren muss. Außerdem werden die Entwicklungstools immer leistungsfähiger, die computergestütze Konstruktionen und ähnliches ermöglichen. Die IT-Branche und unser Bereich hängen hier eng zusammen. Man muss also vor allem offen und innovationsbewusst sein um am Ball zu bleiben. Deswegen denke ich nicht unbedingt an eine einzige bahnbrechende Neuentwicklung sondern eher an kontinuierliche Anpassungen und Verbesserungen.
Videoblog 10. Etappe (10.01.2012) | Antofagasta - Iquique
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Welche Merkmale muss eine Technologie mitbringen, die bei einer Rallye zum Einsatz kommt?
Ellen Lohr:
Hier liegt einer der großen Unterschiede zu Rundstrecken-Rennen. Dort kann getestet werden, man kann im Rennen Einstellungen ändern oder an die Box fahren. Somit können die Rennställe auch mal ein Risiko eingehen und nicht voll ausgereifte Lösungen testen. Bei der Rallye Dakar aber kommen nur Komponenten und Technologien zum Einsatz, die unzählige Male getestet wurden und die absolut zuverlässig sind. Ein technischer Ausfall ist wohl das schlimmste, was einem Rallye-Fahrer nach monatelanger Vorbereitung passieren kann.
9. Tag (09.01.2012) | Copiapo - Antofagasta
Nachgefragt
Sikom:Welche Merkmale muss eine Technologie mitbringen, die bei einer Rallye zum Einsatz kommt?
Ellen Lohr:
Hier liegt einer der großen Unterschiede zu Rundstrecken-Rennen. Dort kann getestet werden, man kann im Rennen Einstellungen ändern oder an die Box fahren. Somit können die Rennställe auch mal ein Risiko eingehen und nicht voll ausgereifte Lösungen testen. Bei der Rallye Dakar aber kommen nur Komponenten und Technologien zum Einsatz, die unzählige Male getestet wurden und die absolut zuverlässig sind. Ein technischer Ausfall ist wohl das schlimmste, was einem Rallye-Fahrer nach monatelanger Vorbereitung passieren kann.
Videoblog 9. Etappe (09.01.2012) | Copiapo - Antofagasta
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Bei einer Rallye geht es viel um Navigation und Kommunikation. Welche Technologien kommen hier zum Einsatz?
Ellen Lohr:
Im Cockpit kommt zunächst eine 500 Jahre alte Technik zum Einsatz: Ein gedrucktes Roadbook, das die Tagesetappe und alle wichtigen Hinweise zum Streckenverlauf enthält. Aber natürlich kommt heutzutage eine Menge Kommunikationstechnik zum Einsatz. So haben wir ein GPS-System an Bord, damit wir auch dann gefunden werden können, wenn der Funkkontakt abbricht und wir weit von der Strecke abkommen sollten. Das GPS ist an ein Notfallsystem gekoppelt, das unter anderem auch aussergewöhnliche Vollbremsungen und ähnliche Vorgänge meldet, die mit einem Unfall oder Problem zusammenhängen könnten. Für Rückfragen erreicht uns dann die Rennleitung per Satellitentelefon. Ebenfalls sehr wichtig ist auch ein elektornisches Warnsystem für die Teilnehmer untereinander . Bei einem Starterfeld von 180 Autos, 300 Motorrädern und 80 Trucks bei der Rallye Dakar besteht sonst immer die Gefahr, in der Staubwolke ein anderes Fahrzeugs hängen zu bleiben..
8. Tag (08.01.2012) | Rest day
Nachgefragt
Sikom:Bei einer Rallye geht es viel um Navigation und Kommunikation. Welche Technologien kommen hier zum Einsatz?
Ellen Lohr:
Im Cockpit kommt zunächst eine 500 Jahre alte Technik zum Einsatz: Ein gedrucktes Roadbook, das die Tagesetappe und alle wichtigen Hinweise zum Streckenverlauf enthält. Aber natürlich kommt heutzutage eine Menge Kommunikationstechnik zum Einsatz. So haben wir ein GPS-System an Bord, damit wir auch dann gefunden werden können, wenn der Funkkontakt abbricht und wir weit von der Strecke abkommen sollten. Das GPS ist an ein Notfallsystem gekoppelt, das unter anderem auch aussergewöhnliche Vollbremsungen und ähnliche Vorgänge meldet, die mit einem Unfall oder Problem zusammenhängen könnten. Für Rückfragen erreicht uns dann die Rennleitung per Satellitentelefon. Ebenfalls sehr wichtig ist auch ein elektornisches Warnsystem für die Teilnehmer untereinander . Bei einem Starterfeld von 180 Autos, 300 Motorrädern und 80 Trucks bei der Rallye Dakar besteht sonst immer die Gefahr, in der Staubwolke ein anderes Fahrzeugs hängen zu bleiben..
Videoblog 8. Etappe (08.01.2012) | Rest day
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Wie groß ist die Bedeutung von Technik für den Erfolg im Rallyesport?
Ellen Lohr:
Ohne fahrerisches Können geht natürlich nichts. Auch das Team spielt eine große Rolle, sowie ein guter Beifahrer, in meinem Fall eine Beifahrerin, die einen durch die Dünen navigiert. Aber auch die Technik ist von großer Bedeutung. So haben finanzstarke Teams, die nach jeder Etappe praktisch jedes Teil ersetzen können und Zugriff auf teure Hightech-Komponenten haben, natürlich einen großen Vorteil. Die kleinen Privatteams müssen öfter mit Materialermüdung kämpfen oder Teile einsetzen, die nicht auf dem allerneusten Stand sind. Technik und Budget hängen also zusammen und sind wichtig, aber nicht ausschlaggebend. Noch wichtiger sind gute Ideen, Begeisterung und Einsatz um Situationen zu meistern, in denen auch ein nagelneues Hightech-Fahrzeug nicht hilft.
7. Tag (07.01.2012) | Copiapo - Copiapo
Nachgefragt
Sikom:Wie groß ist die Bedeutung von Technik für den Erfolg im Rallyesport?
Ellen Lohr:
Ohne fahrerisches Können geht natürlich nichts. Auch das Team spielt eine große Rolle, sowie ein guter Beifahrer, in meinem Fall eine Beifahrerin, die einen durch die Dünen navigiert. Aber auch die Technik ist von großer Bedeutung. So haben finanzstarke Teams, die nach jeder Etappe praktisch jedes Teil ersetzen können und Zugriff auf teure Hightech-Komponenten haben, natürlich einen großen Vorteil. Die kleinen Privatteams müssen öfter mit Materialermüdung kämpfen oder Teile einsetzen, die nicht auf dem allerneusten Stand sind. Technik und Budget hängen also zusammen und sind wichtig, aber nicht ausschlaggebend. Noch wichtiger sind gute Ideen, Begeisterung und Einsatz um Situationen zu meistern, in denen auch ein nagelneues Hightech-Fahrzeug nicht hilft.
Videoblog 7. Etappe (07.01.2012) | Copiapo - Copiapo
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Viele Motorsportler sind selbst auch begeisterte Bastler und Hobby-Mechaniker. Wie ist das bei Ihnen?
Ellen Lohr:
Meine Eltern hatten eine Autowerkstatt und ich habe es immer geliebt mir Werkzeugen zu hantieren. Außerdem ist es für einen Profi unerlässlich ein Verständnis für die Technik zu haben. Selbst beim Rundstrecken-Sport ist es wichtig, dass der Pilot sein Fahrzeug in- und auswendig kennt und versteht. Beim Rallye-Sport ist es jedoch noch wesentlich wichtiger, dass der Fahrer auch ein guter Mechaniker ist. Man muss selbst anpacken können und wissen, wie man sein Fahrzeug im Notfall mehr oder wenig komplett auseinanderbaut und dann wieder zusammenschraubt. Vor großen Events machen wir intensive Workshops, in denen dann geübt wird, wie man im Wüstensand mal schnell eine Antriebswelle wechselt. Das klappt natürlich alles nur dann, wenn man auch wirklich Interesse und Spaß an der Technik hat.
6. Tag (06.01.2012) | Fiambala - Copiapo
Nachgefragt
Sikom:Viele Motorsportler sind selbst auch begeisterte Bastler und Hobby-Mechaniker. Wie ist das bei Ihnen?
Ellen Lohr:
Meine Eltern hatten eine Autowerkstatt und ich habe es immer geliebt mir Werkzeugen zu hantieren. Außerdem ist es für einen Profi unerlässlich ein Verständnis für die Technik zu haben. Selbst beim Rundstrecken-Sport ist es wichtig, dass der Pilot sein Fahrzeug in- und auswendig kennt und versteht. Beim Rallye-Sport ist es jedoch noch wesentlich wichtiger, dass der Fahrer auch ein guter Mechaniker ist. Man muss selbst anpacken können und wissen, wie man sein Fahrzeug im Notfall mehr oder wenig komplett auseinanderbaut und dann wieder zusammenschraubt. Vor großen Events machen wir intensive Workshops, in denen dann geübt wird, wie man im Wüstensand mal schnell eine Antriebswelle wechselt. Das klappt natürlich alles nur dann, wenn man auch wirklich Interesse und Spaß an der Technik hat.
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Worauf führen Sie es zurück, dass zumindest in Deutschland noch immer relativ wenige Frauen im Rennsport aktiv und bekannt sind?
Ellen Lohr:
Es wundert mich sehr, dass die Frauen hier so zurückhaltend sind, obwohl bei ihnen die Begeisterung für den Motorsport stetig zugenommen hat. Bei manchen Veranstaltungen sieht man unter den Fans fast schon so viele Frauen wie Männer. Blickt man aber in den Kart-Bereich, wo der Grundstein gelegt wird, dann sind unter den jungen Fahrern nur extrem wenige Mädchen. Da dort dann sehr rasch ausgesiebt wird schaffen es eben nur sehr wenig nach oben. Dennoch liegt der Grund sicherlich nicht an den Fähigkeiten oder den körperlichen Voraussetzungen. So sind die meisten Formel 1-Piloten sehr kleine und schmale Männlein. Mit der Rallye Dakar hat Jutta Kleinschmidt sogar das wohl härteste Motorsportrennen der Welt gewonnen, das einem körperlich viel abverlangt Zudem sind im US-Rennsport recht viele Frauen erfolgreich aktiv. Die Barrieren sind also woanders zu suchen. Eine davon lautet sicherlich "Vorurteile". Der Motorsport war lange von den Männern dominiert, und das Umdenken wird sicher noch ein bisschen Zeit benötigen.
5. Tag (05.01.2012) | Chilecito - Fiambala
Nachgefragt
Sikom:Worauf führen Sie es zurück, dass zumindest in Deutschland noch immer relativ wenige Frauen im Rennsport aktiv und bekannt sind?
Ellen Lohr:
Es wundert mich sehr, dass die Frauen hier so zurückhaltend sind, obwohl bei ihnen die Begeisterung für den Motorsport stetig zugenommen hat. Bei manchen Veranstaltungen sieht man unter den Fans fast schon so viele Frauen wie Männer. Blickt man aber in den Kart-Bereich, wo der Grundstein gelegt wird, dann sind unter den jungen Fahrern nur extrem wenige Mädchen. Da dort dann sehr rasch ausgesiebt wird schaffen es eben nur sehr wenig nach oben. Dennoch liegt der Grund sicherlich nicht an den Fähigkeiten oder den körperlichen Voraussetzungen. So sind die meisten Formel 1-Piloten sehr kleine und schmale Männlein. Mit der Rallye Dakar hat Jutta Kleinschmidt sogar das wohl härteste Motorsportrennen der Welt gewonnen, das einem körperlich viel abverlangt Zudem sind im US-Rennsport recht viele Frauen erfolgreich aktiv. Die Barrieren sind also woanders zu suchen. Eine davon lautet sicherlich "Vorurteile". Der Motorsport war lange von den Männern dominiert, und das Umdenken wird sicher noch ein bisschen Zeit benötigen.
Videoblog 5. Etappe (05.01.2012) | Chilecito - Fiambala
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Frau Lohr, Sie sind seit über 25 Jahren im Motorport aktiv. Zuerst in den Rundkurs-Klassen und nun seit einiger Zeit im Rallye-Bereich. Wie hat sich die Motorsport-Szene im Laufe Ihrer Karriere verändert?
Ellen Lohr:
Der Motorsport ist auf jeden Fall immer professioneller geworden, auch dank der gewachsenen Budgets und der Beachtung durch die Medien. Für mich als Profi ist das natürlich zunächst eine sehr positive Entwicklung, denn durch die größeren Budgets steigen auch die Möglichkeiten für die Piloten und die Teams. Allerdings hat die immer früher einsetzende Professionalisierung auch einen Haken, denn für junge Talente entstehen so schnell hoher Hürden. Als ich in den Sport eingestiegen bin konnte man auch mit relativ wenig Geld, einem passablen Auto und einem Anhänger von Rennstrecke zu Rennstrecke touren. Heute brauchen schon die Jüngsten top Material, eine Familie, die den Stress auf sich nimmt und am besten einen sehr zahlungskräftigen Sponsor. Dadurch besteht schon die Gefahr, dass talentierte Fahrer auf der Strecke bleiben, weil ihnen die finanziellen Mittel fehlen.
4. Tag (04.01.2012) | San Juan - Chilecito
Nachgefragt
Sikom:Frau Lohr, Sie sind seit über 25 Jahren im Motorport aktiv. Zuerst in den Rundkurs-Klassen und nun seit einiger Zeit im Rallye-Bereich. Wie hat sich die Motorsport-Szene im Laufe Ihrer Karriere verändert?
Ellen Lohr:
Der Motorsport ist auf jeden Fall immer professioneller geworden, auch dank der gewachsenen Budgets und der Beachtung durch die Medien. Für mich als Profi ist das natürlich zunächst eine sehr positive Entwicklung, denn durch die größeren Budgets steigen auch die Möglichkeiten für die Piloten und die Teams. Allerdings hat die immer früher einsetzende Professionalisierung auch einen Haken, denn für junge Talente entstehen so schnell hoher Hürden. Als ich in den Sport eingestiegen bin konnte man auch mit relativ wenig Geld, einem passablen Auto und einem Anhänger von Rennstrecke zu Rennstrecke touren. Heute brauchen schon die Jüngsten top Material, eine Familie, die den Stress auf sich nimmt und am besten einen sehr zahlungskräftigen Sponsor. Dadurch besteht schon die Gefahr, dass talentierte Fahrer auf der Strecke bleiben, weil ihnen die finanziellen Mittel fehlen.
Videoblog 4. Etappe (04.01.2012) | San Juan - Chilecito
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Bei solch einer Großveranstaltung sind Sponsoren unerlässlich. Wie sieht das ideale Zusammenspiel von Sponsoren und Sport aus?
Ellen Lohr:
Ohne die finanzielle Unterstützung von Sponsoren ist professioneller Motorsport nicht vorstellbar, so viel ist klar. Ideal ist es natürlich dann, wenn sich Sponsoren und der Sport gegenseitig voranbringen. Dies geschieht zum einen dann, wenn der Sponsor ein Publikum mit dem Sport in Verbindung bringt, das bisher keinen Bezug zum Motorsport hatte. Andererseits sollte der Sport bemüht sein, die Aufmerksamkeit seines Publikums auf den Sponsor zu lenken. Hier spielt Social Media auch eine zunehmend große Rolle. Noch besser ist es dann, wenn ein Produkt oder eine Technologie des Sponsors Teil des Engagements ist, und somit die Sportler durch eine verbesserte Performance und die Sponsoren durch den Gewinn neuer Erkenntnisse profitieren.
3. Tag (03.01.2012) | San Rafael - San Juan
Nachgefragt
Sikom:Bei solch einer Großveranstaltung sind Sponsoren unerlässlich. Wie sieht das ideale Zusammenspiel von Sponsoren und Sport aus?
Ellen Lohr:
Ohne die finanzielle Unterstützung von Sponsoren ist professioneller Motorsport nicht vorstellbar, so viel ist klar. Ideal ist es natürlich dann, wenn sich Sponsoren und der Sport gegenseitig voranbringen. Dies geschieht zum einen dann, wenn der Sponsor ein Publikum mit dem Sport in Verbindung bringt, das bisher keinen Bezug zum Motorsport hatte. Andererseits sollte der Sport bemüht sein, die Aufmerksamkeit seines Publikums auf den Sponsor zu lenken. Hier spielt Social Media auch eine zunehmend große Rolle. Noch besser ist es dann, wenn ein Produkt oder eine Technologie des Sponsors Teil des Engagements ist, und somit die Sportler durch eine verbesserte Performance und die Sponsoren durch den Gewinn neuer Erkenntnisse profitieren.
Videoblog 3. Etappe (03.01.2012) | San Rafael - San Juan
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Welche Aufgabe haben Sie im Presseauto, das die Rallye Dakar 2012 begleiten wird?
Ellen Lohr:
Als Fahrerin des Presseautos habe ich das Glück praktisch Zugang zu allen Bereichen der Rallye zuhaben. Somit kann ich beispielsweise im Internet die Fans mit Hintergrundinformationen versorgen und meine persönlichen Eindrücke vermitteln. Dadurch entsteht ein Bild von der Rallye, das wesentlich mehr Aspekte darstellt als es die übliche Berichterstattung erlaubt.
Zusätzlich bin ich als Teamkoordinatorin für den französischen Rennstall SMG unter Leitung von Philippe Gache auf der Dakar unterwegs. Ich muss sagen, dass mich der Virus der härtesten Rallye der Welt, die seit 2009 in Südamerika stattfindet, voll und ganz befallen hat. Da ist es natürlich ein Traum so intensiv involviert zu sein, selbst wenn ich nicht als Pilotin am Wettbewerb teilnehme.
2. Tag (02.01.2012) | Santa Rosa de la Pampa - San Rafael
Nachgefragt
Sikom:Welche Aufgabe haben Sie im Presseauto, das die Rallye Dakar 2012 begleiten wird?
Ellen Lohr:
Als Fahrerin des Presseautos habe ich das Glück praktisch Zugang zu allen Bereichen der Rallye zuhaben. Somit kann ich beispielsweise im Internet die Fans mit Hintergrundinformationen versorgen und meine persönlichen Eindrücke vermitteln. Dadurch entsteht ein Bild von der Rallye, das wesentlich mehr Aspekte darstellt als es die übliche Berichterstattung erlaubt.
Zusätzlich bin ich als Teamkoordinatorin für den französischen Rennstall SMG unter Leitung von Philippe Gache auf der Dakar unterwegs. Ich muss sagen, dass mich der Virus der härtesten Rallye der Welt, die seit 2009 in Südamerika stattfindet, voll und ganz befallen hat. Da ist es natürlich ein Traum so intensiv involviert zu sein, selbst wenn ich nicht als Pilotin am Wettbewerb teilnehme.
Videoblog 2. Etappe (02.01.2012) | Santa Rosa de la Pampa - San Rafael
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Wer sind Ihre Favoriten für die Rallye Dakar im Jahr 2012?
Ellen Lohr:
Top-Favorit ist meiner Meinung nach Stéphane Peterhansel, der schon unzählige Wettbewerbe für sich entscheiden konnte. Er wird 2012 mit dem neuen Team von MINI an den Start gehen und hat alle Trümpfe in seiner Hand. Gefährlich werden könnte ihm jedoch sein Teamkollege Krzysztof Holowczyc aus Polen, der ebenfalls für MINI fährt. Für eine Überraschung gut könnten die Fahrer aus dem chinesischen Rennstall Great Wall sein. Das Werksteam hat im Vorfeld auf sich aufmerksam gemacht und könnte die Favoriten ärgern.
1. Tag (01.01.2012) | Mar Del Plata - Santa Rosa de la Pampa
Nachgefragt
Sikom:Wer sind Ihre Favoriten für die Rallye Dakar im Jahr 2012?
Ellen Lohr:
Top-Favorit ist meiner Meinung nach Stéphane Peterhansel, der schon unzählige Wettbewerbe für sich entscheiden konnte. Er wird 2012 mit dem neuen Team von MINI an den Start gehen und hat alle Trümpfe in seiner Hand. Gefährlich werden könnte ihm jedoch sein Teamkollege Krzysztof Holowczyc aus Polen, der ebenfalls für MINI fährt. Für eine Überraschung gut könnten die Fahrer aus dem chinesischen Rennstall Great Wall sein. Das Werksteam hat im Vorfeld auf sich aufmerksam gemacht und könnte die Favoriten ärgern.
Videoblog 1. Etappe (01.01.2012) | Mar Del Plata - Santa Rosa de la Pampa
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Vortag | (31.12.2011) | Mar Del Plata - Santa Rosa de la Pampa
Videoblog Vortag (31.12.2011) | Mar Del Plata - Santa Rosa de la Pampa




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